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Vitamin D: Warum dieses Sonnenhormon für deinen Körper so wichtig ist



Ein persönlicher Blick auf ein oft unterschätztes Thema

Die Sonne ist die Grundlage allen Lebens auf unserem Planeten. Ohne Licht, Wärme und natürliche Rhythmen wäre Leben, wie wir es kennen, nicht möglich. Und auch für unseren Körper spielt Sonnenlicht eine zentrale Rolle – unter anderem, weil es die körpereigene Bildung von Vitamin D ermöglicht.

In meiner täglichen Arbeit erlebe ich immer wieder, wie unterschätzt dieses Thema ist. Viele Menschen beschäftigen sich erst dann mit Vitamin D, wenn Müdigkeit, Erschöpfung, Muskelschwäche oder Fragen zur allgemeinen Gesundheit auftauchen. Dabei lohnt es sich, das Thema frühzeitig und bewusst in den Blick zu nehmen.

Mir ist dabei eines besonders wichtig: Vitamin D ist ein bedeutender Baustein für die Gesundheit, aber kein Wundermittel. Und auch dieser Beitrag ersetzt keine medizinische Diagnostik, keine Blutuntersuchung und keine individuelle Beratung.

„Ohne Sonne kein Leben; eine gute Vitamin-D-Versorgung gehört für mich zu den Grundlagen eines gesundheitsbewussten Lebensstils.“
Stefan Wüster



Wie Vitamin D entsteht und warum unser moderner Lebensstil dabei zum Problem werden kann

Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine besondere Stellung ein. Genau genommen wird es im Körper unter dem Einfluss von Sonnenlicht selbst gebildet und übernimmt dort hormonähnliche Aufgaben. Entscheidend ist dabei die UV-B-Strahlung, die auf die Haut trifft.

Theoretisch klingt das einfach. Praktisch sieht unser Alltag aber oft anders aus: Viele Menschen verbringen den größten Teil ihres Tages in Innenräumen, im Auto, im Büro oder zuhause. Dazu kommen Jahreszeiten mit wenig Sonnenlicht, eine geringe Aufenthaltsdauer im Freien oder die verständliche Sorge vor zu viel UV-Belastung.

All das kann dazu führen, dass die körpereigene Vitamin-D-Bildung geringer ausfällt, als es für eine gute Versorgung sinnvoll wäre.



Warum Sonnenlicht heute oft fehlt

Unser Lebensstil hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Während frühere Generationen deutlich mehr Zeit im Freien verbrachten, findet der Alltag heute oft unter künstlichem Licht statt. Für viele Menschen ist regelmäßiger Aufenthalt im natürlichen Tageslicht keine Selbstverständlichkeit mehr.

Sonne mit Augenmaß statt Sonne um jeden Preis

Natürlich bedeutet das nicht, dass man ungeschützt und stundenlang in die Sonne gehen sollte. Wie bei vielen Dingen gilt auch hier: Nicht das Extreme ist sinnvoll, sondern das richtige Maß. Ein bewusster, vernünftiger Umgang mit Sonnenlicht ist aus meiner Sicht deutlich sinnvoller als völlige Vermeidung oder gedankenlose Übertreibung.

„Die Dosis macht das Verhältnis - auch beim Sonnenlicht. Weder völlige Meidung noch Leichtsinn sind aus meiner Sicht der richtige Weg.“
Stefan Wüster



Warum Vitamin D im Körper so wichtig ist

Vitamin D ist an zahlreichen Prozessen im Körper beteiligt. Besonders bekannt ist seine Rolle für den Knochenstoffwechsel, die Muskelfunktion und den Calciumhaushalt. Es trägt außerdem zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.

Gerade diese grundlegenden Aufgaben machen deutlich, warum eine gute Versorgung wichtig ist. Denn wenn dem Körper über längere Zeit zu wenig Vitamin D zur Verfügung steht, kann sich das auf verschiedene Bereiche des Wohlbefindens und der körperlichen Belastbarkeit auswirken.



Bereiche, in denen Vitamin D eine wichtige Rolle spielt

  • Knochen und Zähne

  • Calcium- und Phosphatstoffwechsel

  • Muskelfunktion

  • allgemeine körperliche Belastbarkeit

  • normale Funktion des Immunsystems


Warum ich hier bewusst vorsichtig formuliere

Rund um Vitamin D gibt es viele weitergehende Behauptungen, etwa zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Depressionen, Diabetes oder Autoimmunerkrankungen. Diese Zusammenhänge werden in Fachkreisen diskutiert, sollten in einem seriösen Blogbeitrag aber nicht vorschnell als eindeutige Schutzwirkung dargestellt werden.

Mir ist wichtig, hier sauber zu bleiben: Vitamin D ist wichtig. Aber es ist kein Allheilmittel und keine pauschale Antwort auf jedes gesundheitliche Problem.



Wie wird die Vitamin-D-Versorgung beurteilt?

Ob jemand gut mit Vitamin D versorgt ist, lässt sich nicht zuverlässig nach Gefühl sagen. Entscheidend ist der Blutwert. Deshalb ist die Bestimmung des Vitamin-D-Status über eine Laboruntersuchung die sinnvollste Grundlage, wenn man genauer wissen möchte, wo man steht.

In der Praxis wird dabei meist der sogenannte 25-OH-Vitamin-D-Wert betrachtet.



Warum ein Blutwert sinnvoller ist als Vermutungen

Müdigkeit, Muskelspannungen, Infektanfälligkeit oder Erschöpfung können viele Ursachen haben. Deshalb halte ich wenig davon, alles automatisch auf Vitamin D zu schieben. Wer Klarheit möchte, sollte messen statt raten.

Was ich meinen Kunden grundsätzlich empfehle

Wenn der Verdacht auf eine Unterversorgung besteht oder wenn jemand sich mit dem Thema bewusst auseinandersetzen möchte, ist ein Bluttest eine sinnvolle Grundlage. Nicht als Selbstdiagnose, sondern als sachliche Orientierung.

„Lieber einmal sauber messen als monatelang spekulieren. Ein Blutwert schafft Klarheit.“
Stefan Wüster



Mögliche Folgen einer unzureichenden Vitamin-D-Versorgung

Eine längerfristig unzureichende Vitamin-D-Versorgung kann sich vor allem auf Knochen, Muskeln und das allgemeine körperliche Empfinden auswirken. Je nach Situation kann das sehr unterschiedlich wahrgenommen werden.



Mögliche Hinweise auf eine unzureichende Versorgung

  • Müdigkeit und Erschöpfung

  • reduzierte körperliche Belastbarkeit

  • Muskelschwäche

  • diffuse Muskel- oder Knochenthemen

  • erhöhte Sturzanfälligkeit im Alter

  • allgemein das Gefühl, körperlich nicht ganz in der Kraft zu sein

Wichtig ist dabei: Diese Anzeichen sind unspezifisch. Sie können mit Vitamin D zusammenhängen, müssen es aber nicht. Genau deshalb ist eine medizinische Abklärung sinnvoll, wenn Beschwerden anhalten oder unklar sind.

Warum differenzierte Aussagen hier wichtig sind

Ich halte nichts davon, aus jedem Symptom sofort eine Vitamin-D-Geschichte zu machen. Gleichzeitig finde ich es aber ebenso problematisch, das Thema kleinzureden. Der gesunde Mittelweg ist für mich: ernst nehmen, prüfen, einordnen.



Vitamin D und Knochen, Zähne und Muskulatur

Gerade für Knochen und Muskeln ist Vitamin D besonders relevant. Es unterstützt den Calciumstoffwechsel und trägt dazu bei, dass der Körper Calcium sinnvoll verwerten kann. Auch für Zähne und die allgemeine Stabilität des Bewegungsapparats ist das Thema deshalb interessant.



Warum das auch im Alltag relevant ist

Viele Menschen denken bei Vitamin D nur an den Winter oder an das Immunsystem. Dabei betrifft das Thema auch ganz praktische Fragen des Alltags: Wie belastbar fühle ich mich? Wie stabil ist mein Bewegungsapparat? Wie gut regeneriere ich mich? Wie steht es um meine allgemeine Vitalität?

Mein Blick aus der Praxis

In meiner Arbeit spielt der Bewegungsapparat naturgemäß eine große Rolle. Deshalb sehe ich Vitamin D nicht isoliert, sondern als Teil eines größeren Gesamtbildes: Ernährung, Bewegung, Regeneration, Schlaf, Sonnenlicht und Nährstoffversorgung greifen ineinander.



Wie hoch ist unser Vitamin-D-Bedarf wirklich?

Wenn es um Vitamin D geht, wird oft sehr allgemein gesprochen. Ich finde es sinnvoller, das Thema etwas konkreter zu betrachten. Denn viele Menschen wollen nicht nur wissen, dass Vitamin D wichtig ist, sondern auch, welche Werte in der Praxis überhaupt gemeint sind.

Dabei ist mir wichtig: Je nach Fachquelle und Blickwinkel werden Zielbereiche unterschiedlich eingeordnet. Es gibt also nicht nur eine einzige Sicht auf das Thema. In meiner Arbeit orientiere ich mich eher an einem praxisnahen und präventionsorientierten Blick auf die Versorgung.



Welche Blutwerte werden häufig diskutiert?

Im Zusammenhang mit Vitamin D wird meist der Blutwert von 25-OH-Vitamin D betrachtet. In der Praxis und in der Literatur finden sich unterschiedliche Einordnungen.

Häufig werden Bereiche von etwa 30 bis 100 ng/ml beziehungsweise 75 bis 250 nmol/l als guter Orientierungsrahmen diskutiert. Gleichzeitig gibt es zurückhaltendere Einordnungen, die bereits niedrigere Werte als ausreichend ansehen. Für mich zeigt das vor allem eines: Es lohnt sich, den eigenen Wert bewusst zu kennen und nicht nur grob zu schätzen.

Das Vitamin-D-Barometer – eine anschauliche Orientierung

Eine gut verständliche Darstellung ist das sogenannte Vitamin-D-Barometer, das den Wert bildlich einordnet:

  • Über 30 ng/ml: eher „sonnige Zeiten“ – die Versorgung wird aus dieser Sicht besser bewertet

  • Unter 30 ng/ml: „Wolken ziehen auf“ – die Versorgung wird kritischer

  • Unter 20 ng/ml: deutliche Unterversorgung

Diese Darstellung ist keine starre medizinische Leitlinie, sondern eine anschauliche Orientierung, die helfen kann, die Bedeutung des eigenen Blutwerts besser einzuordnen.

Vitamin-D-Konzentrationen im Überblick

Damit du deinen Wert besser einordnen kannst, hier eine praxisorientierte Übersicht:


Vitamin-D-Konzentration Einordnung
unter 11 ng/ml kritisch niedriger Vitamin-D-Spiegel
11–30 ng/ml niedrige bis unzureichende Versorgung
31–40 ng/ml ausreichende Versorgung
41–60 ng/ml gute Versorgung
61–90 ng/ml sehr gute Versorgung
91–150 ng/ml hohe Versorgung, kritisch einordnen
über 150 ng/ml potenziell problematischer Bereich

Mein persönlicher Zielbereich liegt eher im mittleren bis guten Bereich; also nicht nur bei „gerade noch ausreichend“, sondern dort, wo ich eine stabile und bewusste Versorgung sehe.

„Ausreichend ist für mich oft nur die Untergrenze. Ich schaue lieber darauf, dass Versorgung auch im Alltag wirklich tragfähig ist.“
Stefan Wüster



Was sagen die Zahlen zur Unterversorgung?

Viele Menschen liegen nicht in einem Bereich, den man als optimal bezeichnen würde, oder erreichen je nach Bewertungsmaßstab keine wünschenswerten Werte. Das heißt nicht automatisch, dass jeder schwere Mangelzustände hat. Aber es zeigt, dass das Thema für viele Menschen relevant ist.

Gerade in sonnenarmen Monaten, bei wenig Aufenthalt im Freien oder bei bestimmten Lebenssituationen ist eine Unterversorgung keine Seltenheit.

Welche Beschwerden können mit niedrigen Werten zusammenhängen?

Typische Beschwerden oder Konstellationen, bei denen ein niedriger Vitamin-D-Status mitgedacht werden kann, sind zum Beispiel:

  • erhöhte Infektanfälligkeit

  • Müdigkeit und Schwäche

  • Muskelschmerzen und Muskelschwäche

  • Unruhe oder Krampfneigung

  • diffuse Knochenthemen

  • Rachitis bei Kindern bei ausgeprägtem Mangel

  • erhöhte Sturz- oder Frakturanfälligkeit, vor allem im Alter

Wichtig ist auch hier: Diese Beschwerden sind nicht beweisend für einen Vitamin-D-Mangel. Sie können viele Ursachen haben. Genau deshalb halte ich die Kombination aus aufmerksamem Blick auf den Körper und einer gezielten Blutwertbestimmung für so sinnvoll.

Auch Zähne und Knochen profitieren von einer guten Versorgung

Was oft unterschätzt wird: Vitamin D spielt auch für die Verwertung von Calcium und Phosphat eine wichtige Rolle und ist damit eng mit Knochen und Zähnen verbunden. Gerade deshalb ist das Thema nicht nur für das Immunsystem interessant, sondern auch für Stabilität, Belastbarkeit und Regeneration.

Auch im Bereich von Zahn- und Knochengesundheit kann eine gute Versorgung ein sinnvoller Teil des Gesamtbildes sein. Entscheidend ist aber immer, das Thema nicht isoliert zu betrachten, sondern als einen Baustein unter mehreren.



Vitamin D allein denken? Lieber nicht.

Ein Punkt ist mir besonders wichtig: Ich halte wenig davon, Vitamin D völlig isoliert zu betrachten. Der Körper funktioniert nicht nach dem Prinzip einzelner Wunderstoffe, sondern im Zusammenspiel vieler Faktoren.

Deshalb lohnt sich immer der Blick auf das Ganze: Ernährung, Mineralstoffe, Spurenelemente, Fettstoffwechsel, Bewegung, Darmgesundheit und allgemeiner Lebensstil spielen mit hinein.



Vitamin D, K2 und Magnesium; warum das Zusammenspiel wichtig ist

Wenn ich über Vitamin D spreche, dann fast nie isoliert. Für mich gehört immer auch der Blick auf die Begleitfaktoren dazu, vor allem auf Vitamin K2 und Magnesium.

Vitamin D ist wichtig, damit der Körper Calcium überhaupt sinnvoll aufnehmen und verwerten kann. Gleichzeitig stellt sich immer auch die Frage, wie dieses Calcium im Körper weiter genutzt wird. Genau deshalb wird Vitamin K2 in diesem Zusammenhang so häufig genannt.

„Vitamin D ohne K2 ist wie ein Lieferdienst ohne Adresse; das Kalzium kommt an, aber niemand weiß, wohin damit. Und genau das wird am Ende zum Problem.“
Stefan Wüster

Dieses Bild bringt den Gedanken sehr gut auf den Punkt: Für mich ist Vitamin D kein Einzelkämpfer, sondern Teil eines größeren Stoffwechselzusammenhangs.

Vitamin D und Magnesium: Der stille Held

Magnesium spielt aus meiner Sicht eine besonders wichtige Rolle, wenn es um Vitamin D geht. Der Körper benötigt Magnesium für verschiedene Prozesse, die mit der Aktivierung und Verwertung von Vitamin D zusammenhängen.

Deshalb lohnt es sich, bei einer Vitamin-D-orientierten Versorgung auch Magnesium mitzudenken. Denn wenn hier ein Ungleichgewicht besteht, kann das Gesamtbild schnell unvollständig werden.

Ich sehe Magnesium deshalb nicht als Nebensache, sondern als einen wichtigen Mitspieler im Hintergrund; oft unscheinbar, aber für das Zusammenspiel im Körper sehr relevant.

Vitamin D und Vitamin A

Auch Vitamin A wird in diesem Zusammenhang immer wieder genannt. Aus meiner Sicht zeigt das vor allem eines: Der Körper arbeitet nicht mit isolierten Einzelstoffen, sondern mit Netzwerken.

Vitamin A und Vitamin D werden häufig gemeinsam betrachtet, wenn es um Stoffwechselprozesse, Zellfunktionen und die allgemeine Regulation im Körper geht. Für mich ist das ein weiterer Hinweis darauf, dass Versorgung immer ganzheitlich gedacht werden sollte.

Vitamin D und Vitamin C

Vitamin C ist für viele Menschen vor allem mit Immunsystem und Zellschutz verbunden. Ich halte es aber auch deshalb für interessant, weil es im Gesamtstoffwechsel und in vielen Regulationsprozessen eine wichtige Rolle spielt.

Wer sich mit Vitamin D beschäftigt, sollte deshalb nicht nur auf einen einzelnen Blutwert schauen, sondern auch darauf, ob die allgemeine Versorgung mit grundlegenden Nährstoffen überhaupt stimmt.

Vitamin D und Eisen

Auch Eisen gehört für mich in diesen größeren Zusammenhang. Eisen ist ein zentraler Mineralstoff für Leistungsfähigkeit, Sauerstofftransport und viele Stoffwechselprozesse.

Wenn ich mit Menschen über Nährstoffversorgung spreche, dann geht es deshalb nie nur um Vitamin D allein, sondern immer auch um die Frage: Ist der Körper insgesamt gut versorgt oder fehlen an mehreren Stellen Bausteine?

Vitamin D und Zink

Zink ist ein Spurenelement, das an vielen Funktionen im Körper beteiligt ist. Auch deshalb spielt es im Zusammenhang mit allgemeiner Vitalität, Stoffwechsel und Nährstoffversorgung immer wieder eine Rolle.

Für mich zeigt auch das: Wer Gesundheit sinnvoll aufbauen möchte, sollte nicht in Einzelpräparaten denken, sondern in einem durchdachten Gesamtbild.

Omega-3 - kein klassischer Co-Faktor, aber für mich trotzdem wichtig

Omega-3-Fettsäuren sind streng genommen kein klassischer Co-Faktor von Vitamin D. Trotzdem gehören sie für mich klar zu einem gesundheitsbewussten Lebensstil dazu.

Sie werden häufig im Zusammenhang mit Ernährung, allgemeiner Versorgung und einem bewussten Umgang mit Entzündungsprozessen genannt. Deshalb empfehle ich, Omega-3 zumindest mitzudenken, über die Ernährung oder, wenn passend, auch in Form eines hochwertigen Präparats.

Mein Blick auf das Ganze

Am Ende geht es mir nicht darum, möglichst viele Präparate zu empfehlen. Es geht mir darum, zu verstehen, dass der Körper im Zusammenspiel arbeitet.

Vitamin D ist wichtig. Aber aus meiner Sicht entfaltet es seinen vollen Wert erst dann wirklich sinnvoll, wenn auch die übrige Versorgung, die Ernährung und der gesamte Lebensstil mitgedacht werden.



Supplemente: Wann sie sinnvoll sein können und worauf du achten solltest

Nicht jeder kann seinen Bedarf allein über Sonnenlicht und Ernährung decken. Gerade in sonnenarmen Monaten, bei wenig Aufenthalt im Freien oder bei bestimmten Lebenssituationen kann eine Ergänzung sinnvoll sein.



Wann Supplemente infrage kommen können

  • bei nachgewiesener Unterversorgung

  • bei wenig Sonnenexposition

  • in Herbst und Winter

  • bei erhöhtem Risiko für niedrige Vitamin-D-Werte

  • wenn Ernährung und Lebensstil allein voraussichtlich nicht ausreichen

Warum ich keine pauschalen Hochdosis-Empfehlungen im Blog geben würde

Die richtige Dosierung hängt immer vom Einzelfall ab. Ausgangswert, Körpergewicht, Lebensstil, Ernährung, Jahreszeit und individuelle Situation spielen dabei eine Rolle. Deshalb halte ich pauschale Empfehlungen in einem allgemeinen Blogartikel für wenig sinnvoll. Was sinnvoll ist, sollte immer zur individuellen Situation passen.

Qualität und Regelmäßigkeit sind wichtiger als Aktionismus

Wenn supplementiert wird, sollte das bewusst, hochwertig und kontrolliert erfolgen. Nicht nach dem Motto viel hilft viel, sondern mit Vernunft und möglichst auf Basis eines Blutwerts.



Kann man Vitamin D überdosieren?

Ja, auch wenn das im Alltag deutlich seltener vorkommt als eine Unterversorgung. Problematisch wird es vor allem dann, wenn über längere Zeit hoch dosiert supplementiert wird, ohne Kontrolle und ohne fachliche Einordnung.



Warum Kontrolle sinnvoll ist

Wer Vitamin D gezielt einnimmt, sollte nicht dauerhaft im Blindflug unterwegs sein. Ein gelegentlicher Kontrollwert kann helfen, Über- oder Unterversorgung zu vermeiden und die eigene Versorgung realistischer einzuschätzen.

Meine Haltung dazu

Ich bin grundsätzlich für Eigenverantwortung, aber nicht für Selbstversuche ohne Orientierung. Gerade bei Supplementen ist ein nüchterner, informierter Umgang sinnvoller als extreme Empfehlungen.



Ernährung: Was du zusätzlich über Lebensmittel abdecken kannst

Auch wenn Sonnenlicht für Vitamin D der zentrale Faktor ist, lohnt sich der Blick auf die Ernährung. Einige Lebensmittel enthalten von Natur aus Vitamin D oder ergänzen die allgemeine Nährstoffversorgung.



Beispiele für natürliche Quellen



Vitamin D

  • fetter Fisch

  • Eigelb

  • Leber

  • Butter

  • bestimmte tierische Lebensmittel

Vitamin K2

  • Natto

  • Eigelb

  • Butter

  • Leber

  • bestimmte tierische Produkte


Magnesium

  • Sonnenblumenkerne

  • Leinsamen

  • Haferflocken

  • Reis

  • Bananen

Vitamin A

  • Leber

  • Butter

  • Karotten

  • Spinat


Vitamin C

  • Acerola

  • Hagebutte

  • Sanddorn

  • Paprika

  • Brokkoli

Eisen

  • Eigelb

  • Fleisch

  • Kürbiskerne

  • Sesam

  • Linsen


Zink

  • Austern

  • Rindfleisch

  • Käse

  • Sojabohnen

  • Linsen

Omega-3-Fettsäuren

  • fetter Seefisch

  • Leinöl

  • Rapsöl

  • Walnüsse

  • Chiasamen



Mein praktischer Blick auf Ernährung

Ich bin ein Freund davon, die Basis immer zuerst über einen vernünftigen Lebensstil zu denken: echte Lebensmittel, gute Qualität, möglichst wenig Hochverarbeitetes und eine Ernährung, die den Körper wirklich versorgt.

„Wenn die Basis nicht stimmt, wird auch das beste Präparat nicht alles ausgleichen.“
Stefan Wüster



Was ich meinen Kunden beim Thema Vitamin D mitgeben möchte

Für mich ist Vitamin D kein Modethema, sondern ein relevanter Gesundheitsbaustein. Gleichzeitig halte ich nichts von Übertreibung, Heilsversprechen oder pauschalen Lösungen.



Mein praktischer Rat

  1. Beschäftige dich bewusst mit dem Thema.

  2. Geh regelmäßig an die frische Luft und in natürliches Tageslicht.

  3. Achte auf eine gute Ernährung und einen gesunden Lebensstil.

  4. Lass bei Bedarf deinen Vitamin-D-Status prüfen.

  5. Ergänze nicht blind, sondern mit Maß und Orientierung.

  6. Betrachte Vitamin D nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem ganzen Körper.



Fazit

Vitamin D ist ein wichtiger Bestandteil einer guten gesundheitlichen Basisversorgung. Es spielt eine zentrale Rolle für Knochen, Muskeln, Calciumstoffwechsel und allgemeine körperliche Funktionen. Gerade deshalb lohnt es sich, dem Thema Aufmerksamkeit zu schenken.

Was mir dabei wichtig ist: weder Panik noch Verharmlosung. Nicht jede Beschwerde ist automatisch ein Vitamin-D-Thema. Aber genauso wenig sollte man so tun, als wäre die Versorgung mit Vitamin D nebensächlich.

Ein bewusster Umgang mit Sonnenlicht, eine gute Ernährung, ein Blick auf die persönliche Versorgung und – wenn nötig – eine gezielte Ergänzung können aus meiner Sicht viel dazu beitragen, den eigenen Körper sinnvoll zu unterstützen.

„Gesundheit ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis bewusster Entscheidungen; und Vitamin D kann dabei ein wichtiger Baustein sein.“
Stefan Wüster

Wenn du Fragen zum Thema hast oder dich grundsätzlich für einen gesundheitsbewussten Lebensstil interessierst, sprich mich gerne an.



Wichtiger Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei anhaltenden Beschwerden, Unsicherheiten oder Fragen zu Blutwerten und Dosierungen sollte ärztlicher oder entsprechend qualifizierter fachlicher Rat eingeholt werden.



Kleiner Quellenblock

Quellen und weiterführende Literatur:

  • Prof. Dr. med. Jörg Spitz, William B. Grant, Ph. D.: Krebszellen mögen keine Sonne, Mankau Verlag GmbH, 2017

  • Dr. med. Ulrich Strunz: Vitamine – aus der Natur oder als Nahrungsergänzung – wie sie wirken, warum sie helfen, 4. Auflage, Wilhelm Heyne Verlag, München, 2013

  • Janine Leonhardt: Vitamin D – Sonne ist Leben

  • Health-Claims-Verordnung (EG) Nr. 1924/2006 zu essenziellen Fettsäuren

  • Nationale Verzehrstudie II




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Über den Autor

Stefan Wüster ist Wellnesstherapeut, Massagepraktiker und Referent. Mit seiner Praxis Moves You - Massage. Fitness. Wellness. verbindet er fundiertes Fachwissen mit einer achtsamen, wertschätzenden Arbeitsweise.

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